Daimler mit Konzern-EBIT für 2009 von -1,5 Mrd. €; EBIT für 2010 von mehr als 2,3 Mrd. € erwartet

• EBIT aus dem laufenden Geschäft im 4. Quartal 2009 auf 0,6 Mrd. € weiter verbessert
• Konzernergebnis 2009 von -2,6 (i. V. 1,4) Mrd. €
• Aufgrund des negativen Konzernergebnisses wird die Dividende für 2009 entfallen
• Konzernumsatz von 78,9 (i. V. 98,5) Mrd. €
• Free Cash Flow aus dem Industriegeschäft von 2,7 (i. V. -3,9) Mrd. €


 

 

Stuttgart –

Die Daimler AG (Börsenkürzel DAI) hat heute die vorläufigen und ungeprüften Ergebniszahlen für den Konzern und die Geschäftsfelder für das Jahr 2009 vorgelegt.


Nach dem schwierigen ersten Halbjahr gelang es, im dritten und vierten Quartal das EBIT kontinuierlich zu steigern. Daimler konnte im vierten Quartal 2009 das EBIT aus dem laufenden Geschäft auf 0,6 Mrd. € weiter verbessern, damit wird für das vollständige Geschäftsjahr 2009 ein EBIT von -1.513 (i. V. 2.730) Mio. € ausgewiesen. Das Konzernergebnis war mit minus 2.644 (i. V. 1.414) Mio. € deutlich negativ. Das Ergebnis je Aktie lag bei -2,63 € (i. V. 1,41 €).


Aufgrund des negativen Konzernergebnisses schlägt der Vorstand dem Aufsichtsrat vor, auf die Zahlung einer Dividende zu verzichten. Diese Entscheidung spiegelt ausschließlich den Geschäftsverlauf des Jahres 2009 wider und ist kein Signal für die Geschäftsentwicklung des laufenden Jahres.


„Das vergangene Jahr brachte auch für Daimler große Herausforderungen mit sich“, sagte Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, bei der Jahrespressekonferenz. „Wir haben aber im Jahresverlauf unser Unternehmen deutlich effizienter gemacht und die Weichen gestellt, um den großen Umbruch unserer Branche nicht nur zu meistern, sondern von der Spitze weg zu gestalten. Wir kommen mit einem hohen Drehmoment aus der Krise.“


Ausblick 2010

Zu Beginn des Jahres 2010 befindet sich die Weltwirtschaft noch immer in einer Übergangsphase. Einerseits wurde die Talsohle der schwerwiegendsten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit inzwischen durchschritten, andererseits gibt es kaum stichhaltige Belege dafür, dass sich tatsächlich schon ein selbsttragender, dauerhafter Aufschwung eingestellt hat. In der Weltwirtschaft gibt es zwar Anzeichen für eine leichte Erholung, keineswegs aber Grund zur Entwarnung. Positive Effekte gehen derzeit von den weiterhin solide wachsenden Schwellenländern wie zum Beispiel China und Indien aus.


Nach heutiger Einschätzung wird die weltweite Automobilnachfrage im Jahr 2010 im Vergleich zum Krisenjahr 2009 in einer Bandbreite zwischen 3% und 4% wachsen. Weltweit betrachtet könnte das Wachstum in den oberen Premiumsegmenten der Pkw-Märkte deutlicher ausfallen als im Gesamtmarkt, weil diese Segmente im Vorjahr kaum von den staatlichen Programmen profitierten und damit im laufenden Jahr keine nennenswerten Auswirkungen von dieser Seite zu erwarten haben.


Auch die weltweite Nutzfahrzeugnachfrage dürfte nach der schweren Krise im Vorjahr wieder moderat zulegen. Für die NAFTA-Region wird nach drei deutlich rückläufigen Jahren in Folge im Segment der mittelschweren und schweren Lkw eine leichte Markterholung um 10% bis 15% erwartet. In Europa könnte sich die Nachfrage nach leichten Nutzfahrzeugen etwas besser entwickeln als im Vorjahr. Im Segment über 6t dürfte die Nachfrage hingegen in etwa auf dem Vorjahresniveau liegen.


Mercedes-Benz Cars geht auf der Basis des attraktiven und wettbewerbsfähigen Fahrzeugangebots davon aus, dass die Marktposition auch unter den weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen behauptet werden kann. Deshalb streben wir an, die positive Entwicklung des zweiten Halbjahres 2009 fortzusetzen und den Absatz im Jahr 2010 zu steigern.


Auch Daimler Trucks und Mercedes-Benz Vans rechnen mit einem Absatzanstieg. Das erwartete Absatzwachstum von Daimler Buses wird voraussichtlich vor allem von den lateinamerikanischen Märkten getragen. Daimler Financial Services erwartet eine stabile Entwicklung des weltweiten Vertragsvolumens im Fahrzeuggeschäft.


Auf Basis der Annahmen zur Entwicklung wichtiger Absatzmärkte und der Planungen der Geschäftsfelder erwartet der Daimler-Konzern somit, dass der Absatz im Jahr 2010 insgesamt gesteigert werden kann.


Nach dem deutlichen Rückgang im Jahr 2009 geht der Daimler- Konzern davon aus, dass der Umsatz im Jahr 2010 zwar wieder steigt, aber noch deutlich unter dem Niveau des Jahres 2008 liegen wird. Das Wachstum wird dabei voraussichtlich von allen automobilen Geschäftsfeldern getragen.


Daimler erwartet in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld für 2010 ein Konzern-EBIT aus dem laufenden Geschäft von mehr als 2,3 Mrd. €. Maßgeblich hierfür sind der Markterfolg der neuen Produkte, eine moderate Aufwärtsentwicklung der wichtigsten Märkte und die verstärkten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung.


Die EBIT-Erwartungen der Geschäftsfelder für 2010:

• Mercedes-Benz Cars rechnet mit einem EBIT von mehr als 1,5 Mrd. €
• Daimler Trucks erwartet ein EBIT von rund 200 Mio. €
• Mercedes-Benz Vans geht von einem EBIT in der Größenordnung von 250 Mio. € aus.
• Daimler Buses erwartet ein EBIT von 180 Mio. €
• Daimler Financial Services geht davon aus, das EBIT auf mindestens 350 Mio. € verbessern zu können.
• In der Überleitung von der Summe der Geschäftsfelder zum Konzern-EBIT rechnet Daimler mit einem Aufwand von rund 200 Mio. €.


Das Geschäftsjahr 2009

Das nicht zufriedenstellende Ergebnis des Konzerns im Jahr 2009 ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die Fahrzeugabsätze aufgrund der globalen Wirtschaftskrise in allen Fahrzeugsegmenten rückläufig waren. Durch die vom Konzern frühzeitig ergriffenen Maßnahmen zur Kostenanpassung in Höhe von 5,3 Mrd. € sowie durch weitere Effizienzsteigerungen im Rahmen der laufenden Optimierungsprogramme konnte dem Ergebniseinbruch jedoch deutlich entgegengewirkt werden.


Weitere Belastungen des EBIT ergaben sich im Berichtsjahr aus der Optimierung und Neuausrichtung der operativen Geschäfte der Tochtergesellschaften Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation (245 Mio. €) und Daimler Trucks North America (95 Mio. €). Bei Daimler Financial Services waren vor allem höhere Risikokosten ursächlich für den Ergebnisrückgang. Durch den Verkauf beziehungsweise die Bewertung zur Veräußerung vorgesehener nicht fahrzeugbezogener Vermögenswerte entstanden Aufwendungen in Höhe von 100 Mio. €. Ferner führten gesunkene Zinssätze für die Diskontierung der langfristigen Rückstellungen sowie der im Vergleich zum Vorjahr deutlich höhere Jahresbeitrag an den deutschen Pensions-Sicherungs-Verein zu Aufwendungen von insgesamt 388 Mio. € und 164 Mio. €.


Chrysler belastete das Konzern-EBIT im Jahr 2009 mit 294 Mio. €, vor allem durch die im 2. Quartal abgeschlossene Vereinbarung, in deren Rahmen auch der 19,9%-ige Restanteil vollständig abgegeben wurde.


Die Sonderfaktoren, die die Ergebnisentwicklung in beiden Jahren beeinflussten, sind in der Tabelle auf den Seiten 12 und 13 im Einzelnen dargestellt.


Daimler hat im Jahr 2009 insgesamt 1,6 (i. V. 2,1) Mio. Fahrzeuge abgesetzt. Der Konzernumsatz verringerte sich um 20% auf 78,9 Mrd. €; bereinigt um Wechselkurseffekte war ein Rückgang um 21% zu verzeichnen.


Der Free Cash Flow des Industriegeschäfts war ungeachtet der schwierigen wirtschaftlichen Situation mit 2,7 (i. V. -3,9) Mrd. € deutlich positiv. Der Anstieg des Free Cash Flow war vor allem durch den Abbau der Vorratsbestände und die Entwicklung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Investitionen in Sachanlagen bedingt, die die belastenden Effekte aus der Ergebnisentwicklung der Geschäftsfelder kompensieren konnten. Zuwendungen an die Pensionsfonds und geringere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belasteten dagegen den Free Cash Flow.


Die Netto-Liquidität des Industriegeschäfts erhöhte sich um 4,2 Mrd. € auf 7,3 Mrd. €.


Als Anerkennung des Vorstands gegenüber der Belegschaft für ihren Einsatz in schwierigem Umfeld erhalten die Tarifbeschäftigten der Daimler AG im Jahr 2010 eine einmalige Sonderzahlung in Höhe von 500 €.


Daimler hat im Jahr 2009 die Personalkapazitäten an die deutlich zurückgegangene Nachfrage angepasst. Im Vergleich zum Jahresendstand 2008 hat sich dadurch die Zahl der Beschäftigten am 31. Dezember 2009 auf weltweit 256.407 (i. V. 273.216) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verringert. Davon waren 162.565 (i. V. 167.753) in Deutschland tätig. Die Zahl der Auszubildenden belief sich auf 9.151 (i. V. 9.603).


Der Daimler-Konzern hat trotz des schwierigen Umfelds 6,6 (i. V. 8,0) Mrd. € in Forschung und Entwicklung sowie in Sachanlagen investiert.


Den in der Automobilbranche anstehenden technologischen Wandel will Daimler auch künftig mit richtungsweisenden Innovationen aktiv mitgestalten. Deshalb hat das Unternehmen bei den Forschungs- und Entwicklungsleistungen mit 4,2 (i. V. 4,4) Mrd. € ein hohes Niveau gehalten. Schwerpunkte der Arbeit waren, basierend auf der Initiative „Der Weg zur emissionsfreien Mobilität“, neue, besonders kraftstoffeffiziente und umweltfreundliche Antriebstechnologien. Dabei beschäftigt sich das Unternehmen sowohl mit der Optimierung konventioneller Antriebe als auch mit der weiteren Effizienzsteigerung durch Hybridisierung sowie mit Elektroautos mit Brennstoffzelle und Batterie. Ein weiterer Schwerpunkt sind neue Sicherheitstechnologien.


Im Zeitraum von 2010 bis 2011 plant Daimler insgesamt 9,7 Mrd. € für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten einzusetzen. Davon entfallen 6,1 Mrd. € auf das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars.


Der Konzern hat im Berichtsjahr 2,4 (i. V. 3,6) Mrd. € in Sachanlagen investiert. Vom gesamten Investitionsvolumen entfielen 1,7 (i. V. 2,5) Mrd. € auf Deutschland. Aufgrund neuer Anforderungen an die Produkte und der Notwendigkeit, nachhaltige Lösungen für die künftige Mobilität anzubieten, werden in den Jahren 2010 und 2011 insgesamt 8,1 Mrd. € für Sachinvestitionen aufgewendet werden. Vor allem bei Mercedes-Benz Cars und bei Daimler Trucks sind die geplanten Sachinvestitionen deutlich höher als in den Jahren zuvor.


Die Geschäftsfelder im Einzelnen

Mercedes-Benz Cars mit den Marken Mercedes-Benz, Maybach und smart hat in einem äußerst schwierigen Marktumfeld 1.093.900 (i. V. 1.273.000) Fahrzeuge abgesetzt. Die Marke Mercedes-Benz hat 974.700 (i. V. 1.125.900) Fahrzeuge ausgeliefert. Nach einem sehr erfolgreichen Vorjahr ging der Absatz des smart fortwo im dritten Verkaufsjahr des aktuellen Modells auf 113.900 (i. V. 139.000) Fahrzeuge zurück.


Der Umsatz verringerte sich als Folge des Absatzrückgangs um 14% auf 41,3 Mrd. €.


Nach einem schwierigen ersten Halbjahr verbesserte sich das Geschäftsfeld im weiteren Jahresverlauf kontinuierlich. Im vierten Quartal wurde ein EBIT von 608 Mio. € erreicht und damit das Geschäftsjahr mit einem EBIT von -500 (i. V. 2.117) Mio. € abgeschlossen. Der starke Ergebnisrückgang im ersten Halbjahr ist vor allem auf die spürbare Abkühlung der Pkw-Nachfrage und den damit bedingten rückläufigen Fahrzeugabsatz zurückzuführen. Diese Entwicklung konnte die erfolgreiche Markteinführung der neuen E-Klasse, die größtenteils erst im zweiten Halbjahr verfügbar war, nur teilweise kompensieren. Ergebnisbelastungen resultierten zudem aus dem anhaltenden Preis- und Wettbewerbsdruck auf den Automobilmärkten, einem ungünstigeren Modell-Mix und den Aufwendungen für Forschung und Entwicklung.


Im Berichtsjahr ging der CO2-Ausstoß der von Daimler in der Europäischen Union verkauften Pkw um13g auf 160 g/km zurück. Das Ziel ist, die CO2-Emissionen der Neuwagenflotte in der Europäischen Union bis zum Jahr 2012 auf unter 140 g/km zu senken.


Bei Daimler Trucks sank der Absatz infolge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise und des größten weltweiten Nachfragerückgangs nach Transportleistungen seit 50 Jahren auf 259.300 (i. V. 472.100) Fahrzeuge. Vom Rückgang waren alle Kernmärkte (Europa, USA, Lateinamerika und Japan) betroffen. Der Umsatz ging um 36% auf 18,4 Mrd. € zurück. Im zweiten Halbjahr haben sich die Märkte auf niedrigem Niveau stabilisiert.


Das Geschäftsfeld lag mit einem EBIT von -1.001 (i. V. 1.607) Mio. € deutlich unter dem sehr hohen Ergebnisniveau des Vorjahres. Der geringere Nutzfahrzeugabsatz trug maßgeblich zur Ergebnisentwicklung bei. Durch die umfassende Neuausrichtung des operativen Geschäftes der Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation und von Daimler Trucks North America entstanden Aufwendungen in Höhe von 340 Mio. €. Das operative Ergebnis, ohne Sonderfaktoren, lag im vierten Quartal bei -179 Mio. €.


Mercedes-Benz Vans konnte sich der allgemeinen Marktentwicklung ebenfalls nicht entziehen und setzte 165.600 Einheiten ab. Die Verkäufe der Modelle Sprinter, Vario, Viano und Vito lagen damit deutlich unter dem sehr hohen Vorjahresniveau von 287.200 Einheiten. Der Umsatz ging um 34% auf 6,2 Mrd. € zurück.


Trotz des drastischen Absatzeinbruchs konnte sich das Geschäftsfeld im Jahresverlauf kontinuierlich verbessern. Im vierten Quartal wurde ein EBIT von 126 Mio. € erreicht und damit für 2009 ein positives Ergebnis von 26 (i. V. 818) Mio. € ausgewiesen.


Daimler Buses war mit einem Absatz von 32.500 (i. V. 40.600) Komplettbussen und Fahrgestellen sowie einem Umsatz von 4,2 (i. V. 4,8) Mrd. € auch im Jahr 2009 der mit Abstand größte Hersteller im Segment von Bussen über 8t. Der Absatzrückgang resultierte im Wesentlichen aus der deutlich schwächeren Nachfrage in Mexiko und den Märkten Lateinamerikas.


Das Geschäftsfeld erzielte ein EBIT von 183 (i. V. 406) Mio. €. Das geringere Ergebnis resultierte vor allem aus dem weltweiten Nachfragerückgang.


Auch die Geschäftsentwicklung von Daimler Financial Services war von den Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise geprägt. Das Neugeschäft sank infolge eines geringeren Fahrzeugabsatzes um 15% auf 25,1 Mrd. €. Das schwächere Neugeschäft und der Verkauf von Teilen des nicht-fahrzeugbezogenen Portfolios in Nordamerika führte zu einem Rückgang des weltweiten Vertragsvolumens um 8% auf 58,3 Mrd. €.


Das Geschäftsfeld erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr ein ausgeglichenes Ergebnis von 9 (i. V. 677) Mio. €. Zu dieser Ergebnisentwicklung trugen überwiegend gestiegene Aufwendungen infolge höherer Kreditrisiken bei. Darüber hinaus entstanden Aufwendungen in Höhe von 100 Mio. € durch den Verkauf beziehungsweise die Bewertung nicht fahrzeugbezogener Vermögenswerte.


Der Posten „Überleitung“ enthält insbesondere Chrysler-bezogene Ergebniseffekte sowie das anteilige Ergebnis der at-equity bewerteten Beteiligung an EADS.


Aus der im zweiten Quartal 2009 getroffenen Vereinbarung zwischen Daimler, Chrysler, Cerberus und der Pension Benefit Guaranty Corporation, im Rahmen derer der Konzern auch seinen verbliebenen 19,9%-Restanteil an Chrysler abgab, entstanden Aufwendungen von insgesamt 378 Mio. €. Aus der rechtlichen Übertragung der internationalen Chrysler-Vertriebsaktivitäten an die Chrysler LLC und aus der Bewertung von Chrysler-bezogenen Vermögenswerten ergaben sich dagegen Erträge von insgesamt 84 Mio. €.


Der Anteil von Daimler am Ergebnis der EADS betrug 88 (i. V. 177) Mio. €. Mögliche Belastungen aus den laufenden Verhandlungen zwischen der EADS und den Bestellerländern über die Finanzierung des Militärtransportflugzeuges A400M sind dabei noch nicht berücksichtigt.


Der Geschäftsbericht und andere Informationen im Zusammenhang mit dem Jahresabschluss 2009 werden voraussichtlich am 2. März im Internet veröffentlicht. Der Geschäftsbericht liegt ab Mitte März auch in gedruckter Form vor.


Die Ergebnisentwicklung war in beiden Jahren von Sonderfaktoren beeinflusst, die in der nachfolgenden Tabelle im Einzelnen dargestellt sind:



Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen zu unserer aktuellen Einschätzung zukünftiger Vorgänge. Wörter wie »antizipieren«, »annehmen«, »glauben«, »einschätzen«, »erwarten«, »beabsichtigen«, »können/könnten«, »planen«, »projizieren «, »sollten« und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Diese Aussagen sind einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Einige Beispiele hierfür sind eine nicht eintretende weitere Verbesserung oder eine erneute Verschärfung der weltwirtschaftlichen Situation, insbesondere ein erneuter Rückgang der Konsumentenachfrage und der Investitionen in Westeuropa oder den USA oder eine Abschwung in bedeutenden asiatischen Volkswirtschaften, eine Fortdauer oder eine weitere Verschlimmerung der angespannten Situation an den Kredit- und Finanzmärkten, die zu erneut steigenden Kosten der Kapitalbeschaffung oder zu einer Einschränkung unserer Finanzierungsmöglichkeiten führen könnte, Veränderungen der Wechselkurse oder Zinssätze, die Möglichkeit weiterhin verbrauchsgünstige und umweltfreundliche Produkte anzubieten, eine dauerhafte Veränderung des Konsumverhaltens in Richtung kleinerer und weniger gewinnbringender Fahrzeuge, die Einführung von verbrauchsgünstigen Produkten durch Wettbewerber und ein möglicher Akzeptanzverlust unserer Produkte oder Dienstleistungen, wodurch unsere Möglichkeit der hinreichenden Auslastung unserer Produktionskapazitäten sowie unsere Möglichkeit von Preissteigerungen beschränkt sein könnte, Preiserhöhungen bei Kraftstoff, Rohstoffen und Edelmetallen, Unterbrechungen der Produktion, die auf Materialengpässen, Belegschaftsstreiks oder Lieferanteninsolvenzen beruhen, ein weiterer Rückgang der Wiederverkaufspreise von Gebrauchtfahrzeugen, die erfolgreiche Umsetzung von Kostenreduzierungs- und Effizienzsteigerungsprogrammen in allen unseren Geschäftsfeldern, einschließlich der erfolgreichen Repositionierung unseres Nutzfahrzeuggeschäfts im NAFTA-Raum und in Asien, die Geschäftsaussichten der Gesellschaften, an denen wir eine Beteiligung halten, insbesondere EADS, die Änderungen von Gesetzen, Bestimmungen und behördlichen Richtlinien, insbesondere soweit sie Fahrzeugemission, Kraftstoffverbrauch und Sicherheit betreffen, sowie die Beendigung laufender behördlicher Untersuchungen und der Ausgang anhängiger oder drohender künftiger rechtlicher Verfahren und weitere Risiken und Unwägbarkeiten, von denen einige im aktuellen Geschäftsbericht unter der Überschrift »Risikobericht« sowie unter den Überschriften »Risk Factors« und »Legal Proceedings« im aktuellen Geschäftsbericht nach »Form 20-F« beschrieben sind, der bei der US-Wertpapier-Börsenaufsichtsbehörde eingereicht wurde. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich die den vorausschauenden Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir haben weder die Absicht noch übernehmen wir eine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich von den Umständen am Tag ihrer Veröffentlichung ausgehen.


Über Daimler

Die Daimler AG ist eines der erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und Daimler Financial Services gehört der Fahrzeughersteller zu den größten Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte Nutzfahrzeug- Hersteller. Daimler Financial Services bietet ein umfassendes Finanzdienstleistungsangebot mit Finanzierung, Leasing, Versicherungen und Flottenmanagement. Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 Geschichte geschrieben. Als Pionier des Automobilbaus gestaltet Daimler auch heute die Zukunft der Mobilität: Das Unternehmen setzt dabei auf innovative und grüne Technologien sowie auf sichere und hochwertige Fahrzeuge, die ihre Kunden faszinieren und begeistern. Daimler investiert bei der Entwicklung alternativer Antriebe als einziger Automobilhersteller sowohl in den Hybrid-, als auch in den Elektromotor und in die Brennstoffzelle mit dem Ziel, langfristig das emissionsfreie Fahren zu ermöglichen. Denn Daimler betrachtet es als Anspruch und Verpflichtung, seiner Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt gerecht zu werden. Daimler vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen Ländern der Welt und hat Produktionsstätten auf fünf Kontinenten. Zum heutigen Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der wertvollsten Automobilmarke der Welt, die Marken smart, Maybach, Freightliner, Western Star, Fuso, Setra, Orion und Thomas Built Buses. Das Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt, New York und Stuttgart notiert (Börsenkürzel DAI). Im Jahr 2009 setzte der Konzern mit mehr als 256.000 Mitarbeitern 1,6 Mio. Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei 78,9 Mrd. €, das EBIT betrug minus 1,5 Mrd. €.




Internet: www.daimler.com


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Textzusammenstellung: © Ermasch - Presse - Service, Schäffler, Jürgen Steinbach
Fotos: © EPS-Schäffler, Daimler AG
Quelle: Daimler AG

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