Durch den Klimawandel ist die Reduzierung des
CO2-Ausstoßes im Verkehrsbereich eine zentrale
Herausforderung der nächsten Jahre. Gebraucht werden
schadstoffarme Alternativen. Der Erdgasantrieb weist
sowohl bei den CO2-Emissionen als auch den lokal
wirksamen Schadstoffen wie Feinstaub und Stickoxiden
klare Vorteile auf. Die monovalenten Erdgasfahrzeuge
haben einen durchschnittlichen
CO2-Ausstoß von 146 g/km und sind damit sehr nahe an
dem Zielwert der deutschen Autoindustrie von
140 g/km. Kleine Erdgasfahrzeuge, wie der Fiat Panda
Natural Power, liegen klar unter diesem Wert.
Dass geringer Schadstoffausstoß und der Spaß am
Autofahren sich nicht ausschließen müssen, davon
können sich die Besucher der Automobil International
(AMI) vom 14.4.
bis 22.4.2007 in Leipzig überzeugen.
Hier zeigt Volkswagen zum Beispiel den in der
Entwicklung befindlichen Erdgas-Turbomotor. Ein VW
Touran TSI-CNG verbraucht dank doppelter Aufladung nur
5,2 Kilogramm Erdgas, was einem CO2-Ausstoß von
weniger als 140 g/km entspricht. Das setzt für eine
Mittelklasse-Limousine neue Maßstäbe. Doch es muss
nicht immer ein Turbomotor sein, der die Freude am
Autofahren ausmacht.
Die neue seriennahe Studie des
Opel Corsa D 1.6 CNG zeigt, dass mit einer
Eine Gemeinschaftskampagne von: 2
Motorisierung von 69 kW/94 PS eine gute Leistungscharakteristik
möglich ist und gleichzeitig ein
niedriger CO2-Ausstoß von 117 g/km erreicht wird.
Durch optimierte Erdgastanks kommt der monovalente
Corsa im Gasbetrieb auf eine Reichweite von
510 Kilometern.
Werden Erdgasfahrzeuge mit regenerativ erzeugtem
Biomethan betrieben, lässt sich der CO2-Ausstoß noch
weiter reduzieren. Die deutsche Gaswirtschaft hat sich
verpflichtet, dem Kraftstoff Erdgas bis 2020 bis zu
20 Prozent Biomethan beizumischen. Das entspricht
einer CO2-Reduktion von rund 15 Prozent, da das
Biomethan nahezu klimaneutral ist. Ein Opel Zafira 1.6
CNG, der heute mit Erdgas als Kraftstoff einen
CO2-Ausstoß von 138 g/km hat, hätte mit einer
Beimischung von 20 Prozent Biomethan einen
CO2-Ausstoß von 120 g/km. Würden Erdgasfahrzeuge
reines Biomethan tanken, wären sie sogar fast CO2-
neutral.
Über die neuen Entwicklungen rund um Erdgasfahrzeuge
informieren die im Trägerkreis
Erdgasfahrzeuge
engagierten Autohersteller gemeinsam mit dem ADAC,
dem Bundesumweltministerium und den Initiativkreisen
„Erdgas als Kraftstoff“ aller ostdeutschen Bundesländer
und Berlins am Gemeinschaftsstand Erdgasfahrzeuge in
Halle 3 Stand 32.
Weitere Informationen zum Thema Erdgasfahrzeuge
erhalten Interessierte unter der telefonischen Infoline
01802 – 234500 (0,06 Euro pro Gespräch)
oder im
Internet unter www.erdgasfahrzeuge.de.
Kontakt:
Scheben Scheurer & Partner
Agentur für Kommunikation GmbH
Kalscheurener Straße 6
50354 Hürth bei Köln
www.erdgasfahrzeuge.de