Vom Terminator 3 zum Gouverneurtor
Arnold Schwarzeneggers Meisterstück

Regie: Jonathan Mostow

"Hasta la vista Baby" - Die coolen Sprüche der megastarken Killermaschine - genannt Terminator - klingen allen noch lautstark in den Ohren. Wenn Arnie als Terminator 3 - Rebellion der Maschinen - zu neuer Bestform aufläuft weiß er genau, dass er diesen letzten endgültigen Kampf gegen den Hyper-Terminator von Skynet eigentlich nicht gewinnen kann. Sein neuer Gegner - T-X - ein Terminator aus noch fernerer Zukunft in Gestalt einer rassigen Schönen - liquidiert und zerstört alles, was sich ihr in den Weg stellt, getrieben nur von einem einzigen Gedanken; John Connor und Kate Brewster zu töten.

Schau mir in die Augen - Kleines - das tödliche PattT-X ballert aus allen Rohren

Also muss Arnold Schwarzenegger als technisch veralteter Terminator - und früherer Attentäter erneut seine Pump Gun einsetzen und seine Fäuste schwingen. Und das auch noch als Replik, denn der Original-Terminator versank ja auf eigenen Wunsch im Kochkessel eines Stahlwerkes. Was der Stab um Jonathan Mostow (Regie) für diesen Film Wirklichkeit werden ließ, ist in sich schon Science Fiction von Übermorgen.

Ein atemberaubendes neues Kapitel der Terminator-Trilogie, die inzwischen den Kultstatus der Alien-Filme erreicht hat. Eine spannende Story, die nichts zu wünschen übrig lässt, und wo nicht nur geknüppelt, getötet und zerstört wird. Erstmals verknüpft ein Regisseur den martialisch gewalttätigen Teil des Streifens glaubwürdig mit den Emotionen und Gefühlen der Beteiligten - letztendlich auch der von T-X - jener schönsten und gefährlichsten Filmkillerin, die je über die Leinwand schritt.

Die Actionszenen zeigen bis dahin nicht für möglich gehaltene Stunts, die nicht nur die Schauspieler an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit führten. Unglaubliche Spezial Effekte verleihen dem Terminator 3 eine Dynamik und Bilddichte, die ihn - wie seine Vorgänger - Kinogeschichte wird schreiben lassen.

Über die Figur Arnold Schwarzenegger als Terminator braucht man eigentlich nichts mehr zu sagen. Mehr als ein Dutzend hochkarätiger Filme haben den Beweis erbracht, dass der Muskelmann aus Graz in Österreich noch viel mehr drauf hat als nur die Bizeps springen lassen. Ob er seine Film - Karriere fortsetzen wird steht buchstäblich in der Zukunft. Dass er als Gouverneur von Kalifornien eine große und schwierige Aufgabe übernommen hat, wird und kann Arnie wohl kaum schrecken. Schließlich ist er nicht nur als Bodybuilder und Schauspieler erfolgreich, sondern managt zahlreiche Firmen, die sich im sozialen Bereich sehr engagieren.

Filmbesetzung

Mit Nick Stahl als John Connor, Claire Danes als Kate Brewster, Kristanna Loken als T-X und David Andrews als Robert Brewster verpflichtete Jonathan Mostow vier weitere Schauspielprofis für sein Projekt, die allesamt seit Jahren erfolgreich für Film, TV und die Bühne tätig sind. Die Konstruktion der Roboter und ihr Bau setzte in praktisch allen Bereichen neue Maßstäbe.
Niemals zuvor wurden Maschinenmenschen geschaffen, die ihren natürlichen Vorbildern in Abbildung und Bewegung derart ähnlich waren. Den Ingenieuren und Technikern ist mit diesen Modellen die Quadratur des Kreises gelungen. Den Terminator 3 zu beschreiben erfordert den Umfang eines Romans - besser ist, Sie gehen einfach ins Kino und schauen sich Arnie an, wie er seine größte Herausforderung annimmt.

Drehort

Nach 12 Jahren Sendepause in Sachen Terminator beschlossen die Macher von Terminator 2 das Trio zu vollenden. Die Locations wurden in und um Los Angeles angesetzt und durchgezogen. Der 100 Tage umfassende Drehplan war von einer bislang nicht erreichten Handlungsdichte, die von allen Akteuren 200prozentigen Einsatz verlangte. Sogar die Boeing Flugzeugwerke stellten einen Teil ihres Geländes für Filmaufnahmen zur Verfügung.

Dort wurde jene legendäre Szene gedreht, an der Schwarzenegger am Haken eines Autokranes hängt und durch die Häuserfront gerissen wird. Nicht minder furios die Szenen und Attacken von Kristanna Loken, die als überlegene Kampfmaschine T-X dem alternden Terminator ungeheuer zusetzt. Aber der Terminator hat keine Alternative als den Kampf. Das ist sein Programm.

Die Maschinencrew

Roboter entwerfen und bauen ist eine Sache. Sie wie menschliche Wesen ausstatten und "leben" lassen ist eine gänzlich andere. Im Terminator 1 war die Rollenverteilung klar. Da gab es nur den einen - nämlich Schwarzenegger in seinem Skeletton Gestell. Der Terminator 2 wartete mit einem Quantensprung auf, den erstmals gelang es den Frauen und Männern um Stan Winston eine Filmfigur zu kreieren, die an Feindseligkeit und Unbesiegbarkeit den Terminator 1 um Lichtjahre übertraf.

Die Genialität lag allerdings auf der Körperlichkeit dieses synthetischen Wesens, das seinen Leib den jeweiligen Anforderungen mühelos anpassen konnte. Mit dem Terminator 3 legte Stan Winston sein Meisterstück ab. Völlig neuartige Roboterwesen verließen die Studios in Originalgröße!, die alles bisher geschaffene in den Schatten stellten.

Es ist einfach unglaublich, was die Crew um Stan Winston auf die Beine gebrachtt hat. Die Maschinen sind so perfekt gestylt, dass der echte Arnold Schwarzenegger vom Roboter Schwarzenegger bei bloßer Betrachtung nicht zu unterscheiden ist. Hut ab vor dieser Leistung.

Sound

Wie nicht anders zu erwarten - der den Film begleitende Ton ist wie die Handlung - ein Erdbeben. Der Tonschnittmeister Stephen Hunter Flick und seine Mitarbeiter Kevin O'Connell und Greg P. Russel (insgesamt 16 Oscars für Kategorie Bester Ton) schufen die Musik zu diesem Actionstreifen der Superlative. Alle akustischen Eigenschaften der T-X und des T-1 mussten vom Sound Team in den Studios neu erschaffen werden, und das zu jedem Schallelement des Films. So verfügen einige Szenen des Streifens über mehr als 1000 Tonspuren, geradezu unvorstellbar. Entsprechend nachhaltig ist die Wirkung in den Kinos, wenn Schwarzenegger, Loken und Stahl aufeinandertreffen.

Information:
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Kemperplatz 1 10785
Berlin Nationale


Für Sie entdeckt und zusammengestellt durch EPS-Schäffler / Rech

Text: Hans Joachim Rech / EPS-Schäffler
Fotos: Columbia TriStar GmbH
Quelle: S&L MediaNetwork GmbH

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