Berchtesgaden.
Im CJD
Asthmazentrum Berchtesgaden kamen auf Einladung der Pharmafirma ratiopharm
zahlreiche Fachjournalisten und Mediziner zur Verleihung des asthma
Champ 2003 und zur Pressekonferenz über dieser Krankheit und ihre
Behandlung zusammen. Für chronisch erkrankte Kinder, Jugendliche
und junge Erwachsene ist diese Reha-Einrichtung zu einem universellen
Behandlungs- und Schulungszentrum geworden, wo
nicht nur Erkrankungen wie Asthma und Neurodermitis behandelt werden,
sondern auch für regulären Schulbesuch und die komplette Ausbildung
in neun Lehrberufen gesorgt ist. Das CJD Berchtesgaden ist ein Jugend-,
Bildungs- und Sozialwerk, das jungen und erwachsenen Menschen Ausbildung,
Förderung und Unterstützung anbietet, so wie es an über
150 weiteren Orten in Deutschland geschieht. Aber wieso gerade Berchtesgaden?
Ganz einfach. Die exponierte Lage des Asthmazentrums in über 1000
Metern Höhe garantiert eine allergiefreies und schadstoffarmes
Hochgebirgsklima, das sich bei der Behandlung chronischer Lungen- und
Hauterkrankungen bestens bewährt hat. Unter dem Begriff Asthma
verstehen Mediziner eine anfallartig auftretende Atemnot mit unterschiedlichen
Ursachen. Asthma ist in erster Linie bestimmt durch forciertes Atmen
und verlängertes Ausatmen. Bei Menschen bis zum 40. Lebensjahr
handelt es sich überwiegend um Bronchialasthma. Bei den über
50jährigen nimmt das Herzasthma an Bedeutung zu. Jetzt haben wir
zumindest die Symptome beschrieben. Aber wodurch wird Asthma ausgelöst,
was sind die genauen Ursachen? Ich will mich an dieser Stelle auf das
Asthma bronchiale konzentrieren, deshalb bleibt das Herzasthma außen
vor. Außerdem stehen Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt dieses
Beitrags. Grundsätzlich handelt es sich bei Asthma um eine Entzündung
der Bronchien, die chronisch verläuft oder um eine Überempfindlichkeit
der Atemorgane gegen bestimmte äußere Einflüsse. Während
bei den Erwachsenen jeder zwanzigste von Asthma geplagt wird, ist es
bei den Kindern schon jedes zehnte. Ein Tatbestand, der höchst
alarmierend ist - Tendenz steigend. Dabei ist die Ausprägung in
der Schwere unterschiedlich und auch teilweise von Jahreszeiten abhängig.
Die einen leiden unter Pollen, die anderen unter Stäuben und Schmutzpartikeln
in der Atemluft. Mittlerweile sterben pro Jahr im Schnitt 40 Kinder
an Asthma.
Anfallsanzeichen
Ein Asthmaanfall
wird geprägt von zwei gleichzeitig stattfindenden Abläufen.
Zum einen schwillt die gereizte oder entzündete Schleimhaut der
Atemwege an, wobei sich gleichzeitig die Atemwegsmuskulatur zusammenzieht.
Das
ist so, als würden Sie den Schlauch einer Wasserpumpe langsam zudrücken,
gleichzeitig aber den Ansaugdruck erhöhen. Irgendwann bleibt die
Pumpe stehen, weil sie kein Wasser mehr ansaugen kann oder der Schlauch
platzt. Ergebnis: der Betroffene erleidet einen Erstickungsanfall, der
nicht nur das Einatmen erschwert, sondern vorrangig das Ausatmen blockiert.
Durch diesen Effekt wird die ausreichende Sauerstoffzufuhr zur Lunge
unterbrochen - es tritt akute Atemnot ein. Für einen derartigen
Anfall kann es "relativ geringfügige" Anlässe geben, so Pollen,
Hausstaub, Tierhaare, Abgase oder Infektionen. Hinzu kommt, dass ein
Teil der Betroffenen unter Belastungsasthma leidet. Körperliche
Anstrengung kann einen derartigen Anfall auslösen, etwa Treppensteigen
oder schnell über die Straße rennen. Solche Erfahrungen setzen
Ängste frei, die sich im Asthmakranken festfressen wie eine Zecke
in der Haut. Schon werden die erkrankten Kinder vom Schulsport ausgenommen,
die Lebensqualität bricht ein, während die Angst vor dem nächsten
Asthma Anfall zunimmt. Das ist der Beginn eines Teufelskreises, aus
dem nur schwer zu entrinnen ist. Aber soweit muss es nicht kommen, denn
Belastungsasthma sollte kein Grund dafür sein, einer sinnvollen
sportlichen Betätigung aus dem Wege zu gehen. Im Gegenteil, Sport
wird bei Asthma sogar von Medizinern empfohlen.
Dem Asthma aus dem Weg gehen
Sport gehört
erwiesenermaßen zu jenen Maßnahmen, die einen Asthmakranken
langfristig auf den Weg der Besserung führen, denn ein sportlich
aktiver Asthmakranker kann besser mit seiner Krankheit umgehen, lernt
seinen Körper intensiv kennen und ihn in gewissem Maße kontrollieren.
Wichtig ist natürlich die richtige Sportart und das rechte Maß
dabei zu finden. Das kann nur nach einer eingehenden ärztlichen
Diagnose erfolgen. Die Kinder und Jugendlichen müssen zum einen
ein Empfinden für ihre Krankheit entwickeln und zum anderen lernen,
was sie sich zutrauen, wie weit sie sportlich gehen können. Auf
diesem Weg stehen die Mitarbeiter des Asthmazentrums Berchtesgaden den
Kindern und Jugendlichen mit Erfolg bei. Ängste überwinden
helfen und vertrauen in die eigene Kraft aufbauen - das schafft Reserven,
die beim Umgang mit Asthma von größtem Vorteil sind.
"Sport hält gesund, schafft Lebensfreude und hilft Erkrankungen zur verhindern oder schneller zu überstehen. Das gilt besonders für die Asthmakranken" so der Direktor Dr. Josef Lecheler vor den versammelten Journalisten, Fachärzten, Sportlern und der Auszuzeichnenden. "Besonders für den Asthmatiker ist es wichtig gut in Form zu sein. Wer sich nicht bewegt und nur in seiner Krankheit lebt, der hat in der Tat schlechte Karten."
Im ersten Jahr wird dieser Auszeichnung an Nadine Ritter, eine 16-jährige Schülerin verliehen, die seit ihrem vierten Lebensjahr an Asthma leidet. Sie ist inzwischen sportlich aktiv, so dass sich die Zahl ihrer Anfälle verringerte und die Lebensqualität spürbar zunahm.
Aufklärung tut Not
Ohne aktive
Mitarbeit
des Patienten läuft gar nichts oder nur sehr wenig. Ratiopharm
geht da als führendes Pharmaunternehmen in der Behandlung der Patienten
neue Wege. Unterstützung der Patienten und Ärzte bei gleichzeitiger
Aufklärung durch umfangreiche Schulungen und Fortbildungen für
Mediziner und Apotheker. Der Asthma Champ soll dazu beitragen verstärkt
junge Patienten zu mobilisieren.
"Je früher uns das gelingt, um so besser ist das für den Betroffenen, weil dadurch die Erfolgsaussichten bei einer langfristigen Behandlung rapide ansteigen" argumentierte Dr. Dieter Eckhardt, Geschäftsführer Wissenschaft und Information bei ratiopharm. "Sport steigert die Lebensqualität, die individuelle Gesundheit und beugt Erkrankungen vor. Das ist hinlänglich bewiesen" argumentiert der Mediziner .
Dem pflichtete
auch sein Kollege Prof. Dr. med. Kiosz bei, der bei Asthmakranken grundsätzlich
für eine Sporttherapie eintritt, wenn zuvor eine umfassende Diagnose
erfolgte.
"Genau abgestimmte "Sportpläne" sind für den jeweiligen Patienten zu erarbeiten. Ihm muss die Angst vor der Bewegung und dem Sport genommen werden."
Ratiopharm leistet
da nicht nur Pionierarbeit, sondern unterstützt nachhaltig die
Bemühungen der Mediziner, den an Asthma Erkrankten soweit möglich
zu einem normalen Leben zu verhelfen. Der asthmaChamp soll die noch
Zögernden
aus ihrem Teufelskreis herauslocken, er soll Vorbild und Anreiz sein
und all jene für Sport begeistern, die bislang nicht den Weg fanden
heraus aus ihren Ängsten. Sport verbessert nachhaltig die Lebensqualität
des Asthmakranken. Das beste Beispiel dafür ist Peter Schlickenrieder,
selbst Asthmatiker, der als Skilangläufer bei den Olympischen Spielen
die Silbermedaille gewann. Nun müssen Sie nicht gleich nach olympischen
Edelmetall greifen aber Sie sehen, wie ein Asthmabetroffener seine Krankheit
im wahrsten Sinne des Wortes in den Griff bekommen hat. Dabei steht
bei der jeweiligen Sportart stets der Spaß an der Sache im Vordergrund,
keine Höchstleistung. Mit Spaß am Sport zu mehr Gesundheit
und Wohlbefinden - so könnte man auch noch die Therapie am CJD
Berchtesgaden umschreiben.
Nadine Ritter - ein Fall wie aus dem Lehrbuch
Mit vier
Jahren ging es bei ihr mit Asthma los - inzwischen ist sie sechzehn
und erste Preisträgerin des asthmaChamp 2003. Dazwischen lagen
12 schwere Jahre mit teilweise lebensbedrohlichen Zuständen, bis
sie schließlich im Asthmazentrum Berchtesgaden einen Platz bekommt.
Von da an änderte sich ihr Leben von Grund auf. Heute hat die 16-jährige
eine positive Lebenseinstellung, treibt regelmäßig Sport
(Schwimmen, Fahrradfahren, Laufen) und fühlt sich in ihrer Rolle
"pudelwohl".
"Ich kann beim Sport sogar richtig was geben, ohne einen einzigen Asthmaanfall zu bekommen. Da war vor einem Jahr überhaupt kein Denken dran. Einfach phantastisch" - so Nadine Ritter.
Natürlich freut sich der Teenager über den Preis durch den Sie alle jüngeren und älteren Asthmakranken auffordert es ihr gleichzutun. Kein ergeben in die Krankheit - sondern Angriff - und zwar richtig und medizinischer und sportlicher Betreuung. Die ist im CJD Asthmazentrum Berchtesgaden garantiert. Und mit den Medikamenten von ratiopharm wird das Leben in den meisten Bereichen fast schon beschwerdefrei.
"Sport macht Asthma nicht schlimmer - im Gegenteil. Sport ist eine große Hilfe die Asthmaangst zu überwinden. Ich habe keine Ängste mehr. Das möchte ich an alle weitergeben" sagte Nadine Ritter.
Peter
Schlickenrieder, der Olympia Sportler, teilte seine ähnlichen Erfahrungen
den aufmerksamen Journalisten mit und konnte die Ausführungen von
Nadine Ritter uneingeschränkt unterstützen. Auch er greift,
wenn es denn notwendig sein sollte, auf die Medikamente von ratiopharm
zurück. Für die kleinen Patienten hat ratiopharm in Zusammenarbeit
mit der Therapeutin Gudrun Roller ein Atemübungssammlung, eingebunden
in ein Märchen, herausgegeben. Es trägt den Titel "Die Windkinder"
und enthält vierzig Atemübungen für Asthma-Kinder. Ein
tolles Märchen- und Übungsbuch, mit dem die Atemübungen
noch mal soviel Spaß machen. Denn nur Übung macht den Meister
und vor allem - Asthmafrei. Außerdem gibt es noch ein Lesebuch,
in dem Kinder aus dem Asthmazentrum Berchtesgaden beschreiben, wie sie
Asthma sehen und damit umgehen lernen - so auch der Titel des Buches,
erschienen im INA Verlag Berchtesgaden, Asthmazentrum.
Der
Pharmahersteller ratiopharm ist zudem führender Generika-Anbieter
in Europa und die Arzneimittelmarke in Deutschland. Mit der Einführung
von Budesonid-ratiopharm Jethaler (ein Sprühmedikament) startet
das Unternehmen gleichzeitig die "Asthma Initiative ratiopharm". Zweck
dieser Initiative ist es einen kosteneffektiven Beitrag zur Asthmatherapie
zu leisten, so Schulungen für Ärzte und Aufklärung für
Betroffene. Neuartige Broschüren - so "Asthma: Richtig verstehen"
sollen Ärzten und Apothekern Hilfestellung geben bei der Beratung
des Patienten und Auswahl des Medikamentes. Doch damit nicht genug.
Ratiopharm bietet Haus- und Fachärzten umfangreiche Materialien
an, um gemeinsam mit ihrem Patienten die optimale Therapie zu erarbeiten.
Das Unternehmen setzt auch hier wieder Maßstäbe und beschreitet
als Pionier neue Wege. Es sind Wege, die man Asthmakranken nur empfehlen
kann.
www.ratiopharm.de
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