Wie testet man Pflegeprodukte für Sportlerhaut? |
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| Sport – Strapazen oder Wohltat für die Haut?
Sport stellt eine Belastungssituation für die Haut dar. Insbesondere das Schwitzen, die mechanische Beanspruchung und das häufige Duschen können zu Hautirritationen führen. Die natürliche Schutzfunktion der Haut kann dadurch gestört werden, was zu Hautrötungen, Entzündungen, Austrocknung, Schuppung und Juckreiz führen kann. Um dem vorzubeugen, ist es wichtig, die Haut regelmäßig und richtig zu pflegen. Pflegeprodukte für Sportler müssen neben guten kosmetischen Eigenschaften wie Verteilbarkeit, Hautgefühl nach dem Auftragen und Einziehvermögen eine exzellente Verträglichkeit aufweisen und der Haut Feuchtigkeit und Lipide zurückgeben. Die Verträglichkeit eines Pflegeproduktes kann mittels einer theoretischen Sicherheitsbewertung, experimenteller Hauttests und durch dermatologisch kontrollierte Anwendungs-Beobachtungen unter Alltagsbedingungen überprüft werden. Zum Wirksamkeitsnachweis werden subjektive Probandenbefragungen ebenso eingesetzt wie objektive Messungen der Hautfunktionen. Zusätzlich ist es mit neuen Techniken möglich, die Haut nichtinvasiv mikroskopisch zu betrachten. Zur Klärung der Schutzfunktion können das Einziehen von Cremes und das Verbleiben eines Filmes auf der Hautoberfläche visualisiert und im Zeitverlauf beobachtet werden(siehe Abb. 1) Somit ist es möglich, Pflegeprodukte nicht nur für, sondern auch an Sportlerhaut hinsichtlich Wirksamkeit und Verträglichkeit unter Alltagsbelastung, aber auch objektiv zu überprüfen. ![]() Abb. 1: Konfokale Lasermikroskopie im Fluoreszenzmodus, Aufnahme der Hautoberfläche am Unterarm einer Sportlerin. Man erkennt die feine Hautfältelung. Die hellen Areale zeigen einen nahezu intakten Schutzfilm von sebamed Lotion 24 Stunden nach einmaligem Auftragen. ![]() ![]() |
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Für Sie entdeckt und zusammengestellt durch ©EPS-Schäffler / Schäffler / HeuerTextzusammenstellung: © Ermasch
- Presse - Service,
Schäffler, Jürgen Heuer |