Integrierte Versorgung |
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Praxis-Leitlinien: Ein sicherer Pfad aus dem Dschungel der Leitlinien
Ist die Chronifizierung von Schmerzen weit fortgeschritten, können auch Experten diese in den meisten Fällen bestenfalls nur lindern. Konzepte der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie setzen daher auf eine frühzeitige Behandlung, um die verhängnisvolle Chronifizierung zu stoppen. Die integrierte Versorgung von Rückenschmerzpatienten,gemanagt von der IMC GmbH, wurde zusammen mit der Techniker Krankenkasse sowie der Hanseatischen Krankenkasse inzwischen an bundesweit 36 Zentren etabliert. Dieses Projekt zeigt", so Müller-Schwefe, wohin die Reise grundsätzlich in der Schmerztherapie gehen muss:?Hin zu einer rechtzeitigen und intensiven Versorgung, bevor es zu tiefgreifenden Chronifizierungsprozessen gekommen ist, deren Behandlung dann sehr viel höhere Kosten verursacht." VIERWÖCHIGE KOMPLEXTHERAPIE.
WENIGER SCHMERZ, MEHR LEBENSQUALITÄT. Bislang wurden 3700 Patientinnen und Patienten in das Programm aufgenommen. Auswertungen zeigen, dass nach vier Wochen 49 Prozent der Patienten und nach insgesamt acht Wochen 84 Prozent wieder arbeitsfähig sind. Diese Zahlen änderten sich auch nicht bei einer Nachuntersuchung nach sechs Monaten. Normalerweise kehren nur 35 Prozent der Rückenschmerzpatienten nach einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Monaten innerhalb von zwei Jahren an ihren Arbeitsplatz zurück. Operationen vermeiden. Bei einem anderen Projekt bietet die Techniker Krankenkasse ihren Versicherten an, vor einer Operation eine zweite Expertenmeinung einzuholen. Bislang haben davon knapp 300 Patienten Gebrauch gemacht. Resultat: nur bei 15 Prozent bestätigten die Schmerzspezialisten die OP-Indikation. Bei 248 Patienten hielten sie den geplanten Eingriff hingegen für nicht indiziert. 18 Prozent dieser Patienten wurden in das integrierte Therapiekonzept für Rückenschmerzpatientgen eingeschleust. Bei der Mehrzahl der Fälle erhielten die behandelnden Ärzte Empfehlungen für eine angepasste Therapie. ZEIGEN, WAS SCHMERZTHERAPIE LEISTEN KANN. »Von der Leistungsfähigkeit der modernen Schmerzmedizin profitieren nicht nur die Patienten durch weniger Schmerzen und mehr Lebensqualität, sondern auch die Kassen«, sagt Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe. Da die Patienten wieder arbeitsfähig werden, sparen die Versicherungen durch die integrierte Versorgung im Vergleich zu einer konventionellen Behandlung über 5000 Euro pro Patient. Da auch überflüssige Diagnostik und operative Maßnahmen verhindert werden, kommen weitere Kosteneinsparungen hinzu. Die IMC-Zentren für die integrierte Versorgung von Rückenschmerz-Patienten: Aachen Augsburg Bad Klosterlausnitz Berlin Bonn Bremen Celle Chemnitz Dresden Erkelenz Essen Frankfurt Freiburg Fürth Göttingen Göppingen Halle Hamburg Hannover Kiel Köln Köpenick Krefeld Leer Leipzig Ludwigshafen Magdeburg Marburg München Münster Potsdam Remscheid Rostock Stuttgart Wiesbaden Wuppertal Internet: www.proscience.com |
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Für Sie entdeckt und zusammengestellt durch ©EPS-Schäffler / D.I.H.T-Verlag G. PlumpTextzusammenstellung: © Ermasch
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