Rückenschmerzen – neue Daten,
spezifische Ursachen, zielgerichtete Therapie
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![]() Diese muskulären Ursachen können durch körperliche Untersuchung des Patienten diagnostiziert werden und erfordern eine ursachenorientierte effektive Therapie. In einer Pressekonferenz im Rahmen des Deutschen Schmerzkongresses 2010 in Mannheim wurden neue Daten, spezifische Ursache sowie zielgerichtete Therapiemöglichkeiten von Rückenschmerzen ![]() Für wirtschaftliche Folgen von Rückenschmerzen werden in der BRD etwa ein Prozent des Bruttosozialproduktes benötigt. Sechs Prozent aller direkten Krankheitskosten, 15 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage und 18 Prozent aller Frühberentungen sind auf Rückenerkrankungen zurückzuführen. "Nicht in Zahlen zu fassen ist das mit chronischen Rückenschmerzen verbundene Leid der Patienten", betonte Prof. Dr. Hans Raimund Casser, "Rückenschmerzen erfordern daher von Anfang an eine rationale, effektive und verträgliche Therapie." ![]() Ein Expertengremium der interdisziplinären Gesellschaft für orthopädische und interdisziplinäre Schmerztherapie (IGOST) hat kürzlich bereits darauf hingewiesen, dass der immer noch für muskuläre Rückenschmerzen verwendet Begriff "unspezifisch" eher auf unzureichende Diagnostik hinweist und dass durch gezielte Diagnostik und körperliche Untersuchung der Patienten funktionelle Störungen und muskuläre Ursachen der meisten Rückenschmerzen sehr wohl identifiziert werden können. ![]() Der selektive neuronale Kaliumkanalöffner (SNEPCO) Flupirtin ist ein rationaler Therapieansatz, um muskuläre Dysbalancen positiv zu beeinflussen. Der Wirkstoff hemmt die Erregbarkeit von Nervenzellen, die Erregungsweiterleitung – auch an alpha-Motorneurone - sowie die latente Übererregbarkeit und verstärkt damit endogene Hemmmechanismen. Das Analgetikum ist nicht nur effektiv gegen Schmerzen, sondern löst verspannte Muskulatur und unterbricht zusätzlich Schmerzchronifizierungsprozesse, indem es die Schmerz- Lernprogramme im Nervensystem blockiert. ![]() Neueste Daten einer gepoolten Re-Analyse von acht randomisierten, doppelblinden, kontrollierten Studien mit 1.046 Patienten mit chronischen Schmerzen des Haltungs- und Bewegungsapparates und insgesamt 3.339 Messzeitpunkte über eine Behandlungsdauer von bis zu 56 Tagen mit Flupirtin zeigen, dass Flupirtin im Vergleich zu Placebo bereits ab dem vierten Behandlungstag zu einer signifikanten Schmerzreduktion (p<0,01) führt, die über den gesamten Dokumentationszeitraum kontinuierlich zunahm. Im klinischen Alltag zeigt Flupirtin bei einmal täglicher Anwendung eine signifikante Verspannungslösung und Schmerzreduktion. Sämtliche Teilaspekte der schmerzbedingten Beeinträchtigung der Patienten wurden bereits nach vierwöchiger Therapie deutlich verbessert und damit die Patientenerwartungen erfüllt. ![]() "Ziel jeder Pharmakotherapie im Rahmen eines multimodalen Therapiekonzeptes ist immer die rasche Aktivierung von Patienten. Die eigene körperliche Aktivität stellt die effektivste Therapie dar", schließt sich Müller-Schwefe an und konstatiert: "Insofern ist jede sinnvolle Pharmakotherapie Hilfe zur Selbsthilfe." ![]() AWD Pharma www.awd-pharma.com BPI Service GmbH www.bpi-service.de Für Sie entdeckt und zusammengestellt durch EPS-Schäffler / Jürgen SteinbachTextzusammenstellung: © Ermasch - Presse - Service, Schäffler / Jürgen Steinbach |