Dr. Lipp

Rehabilitation nach Schädel-Hirn-Trauma: Was sind die Hürden und Probleme für den Patienten?

 

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Dr. LippBeginnend Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre erfolgte in Deutschland der Auf- und Aus-bau eines ambitionierten Notarztsystems und konsekutiv die sich stetig verbessernde Notfallversorgung von Patienten mit schwerstem erworbenen Hirnschaden. Deshalb überlebten und überleben solche schwersten Schädel-Hirn-Traumen eine zunehmende Anzahl von Pa-tienten.


Aus medizinischer Notwendigkeit einerseits und menschlicher Not andererseits war es in der Folge nur logisch, dass in Deutschland Zentren entstanden, die sich nach dem primären Überleben dieser Patienten um deren anschließende Rehabilitation kümmerten. Als eines dieser Zentren wurde 1989 auch das Therapiezentrum Burgau gegründet.


Die Problematik von Patienten mit schwerem erworbenen Hirnschaden ist vielfältigst: Steuert und koordiniert doch unser Nervensystem praktisch alle Funktionen und Lebensvorgänge des Menschen:


a)

All seine bewussten, motorischen Fähigkeiten, d. h., seine bewussten Ausdruckmög-lichkeiten gegenüber der Umwelt (output)


b)

Seine gesamte Sinneswahrnehmung (input)


c)

Seine vegetativen, autonomen Funktionen wie z. B. Konstanthaltung der Körpertem-peratur, Herz-Kreislauf, Atmung, Stoffwechsel etc.


d)

Seine spezifischen menschlichen, höheren Fähigkeiten wie Gedächtnis, Handlungs-planung, vorausschauendes Denken, Affekt usw.


Patienten mit schwerer erworbener Hirnschädigung zeigen deswegen in all diesen Bereichen "Symptome" (Auffälligkeiten) und jedes dieser Symptome kann und wird in der Regel durch die schwere erworbene Hirnschädigung als solche erklärt. Diese grundsätzlich richtige Erkenntnis kann aber im Einzelfall für den betroffenen Patienten fatal sein, da der Blick "über den Tellerrand" fehlt. Symptome wie "mangelnder Antrieb, Abgeschlagenheit, fehlende Motivation" etc. können zwar sehr wohl durch die schwere erworbene Hirnschädigung als solche hervorgerufen wer-den, sie können jedoch auch Folge einer Schädel-Hirn-Trauma bedingten hormonellen Stö-rung sein und damit zugänglich einer kausalen, medikamentösen Therapie.


An einem konkreten Fallbeispiel soll dies verdeutlicht werden: Kasuistik des Patienten A. M.





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