HULK -

Der Unglaubliche

 

 | Inhalt
- Vor der Produktion
- Über die Produktion

 | Monster und Retter: Eine unglaubliche Besetzung | 
 | So entstand HULK, der „ungewöhnlichste Mann aller Zeiten“: Visual Effects | 
 | Motion Capture
- Die Integration zweier Welten

 | Ein HULK geht um die Welt: Design und Drehorte des Films
- Brasilien im Sucher
- Auge in Auge: Zwei Titanen in Manhattan

 | Der unglaubliche HULK: auch im Geiste ein Grüner | 
 | Über Die Schauspieler | 
 | Über die Filmemacher | 


DER UNGLAUBLICHE HULK: auch im Geiste ein Grüner

In einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen für den Umweltschutz und wohltätige Organisationen einsetzen, beschlossen die Schauspieler, Filmemacher und die ganze Crew von DER UNGLAUBLICHE HULK, die ganze Produktion unter diesen Aspekt zu stellen.

Gale Anne Hurd erklärt: „Bei den ersten Meetings zu DER UNGLAUBLICHE HULK wurde uns klar, dass wir es hier mit dem bekanntesten „Grünen“ der Welt zu tun haben. Viele von uns, wie Edward, setzen sich schon lange für Umweltschutz ein. Da brauchten wir nur Eins und Eins zusammenzählen: Menschen mit Umweltbewusstsein und eine grüne Hauptfigur – das war die Gelegenheit.“

Das Produktionsteam war begeistert. Die meisten von ihnen lebten zuhause längst umweltbewusst, da war der nächste logische Schritt, diese Praktiken auch auf die Produktion zu übertragen. Deshalb galten für DER UNGLAUBLICHE HULK strikte Auflagen, die die Belastungen der Umwelt so gering wie möglich halten sollten. Jede Produktionsabteilung reduzierte ihren Müll und Energieverbrauch auf ein Minimum.

Bei einer Filmproduktion führen die Transportbedingungen häufig zur größten Umweltverschmutzung. Deshalb wurden Hybrid-Autos und Fahrzeuge mit geringem Verbrauch benutzt, wann immer es möglich war. Alle Dieselfahrzeuge und Generatoren betankte man mit einem Diesel, der nur minimalste Spuren von Sulfur enthielt. Und überall galt ein striktes Verbot, Fahrzeuge mit laufendem Motor stehen zu lassen.

Die Produktionswerkstatt verzichtete auf die Verwendung von Lauan-Holz, obwohl es sehr günstig und schnell zu haben war, um den Raubbau an der tropischen Hartholzsorte nicht zu unterstützen. Stattdessen benutzte man heimisches Gelbkiefernholz, das umweltverträglich geschlagen wurde. Außerdem wurde das Holz recycelt und wiederverwendet, so oft es ging, und anschließend u. a. Habitat for Humanity zur Verfügung gestellt, einer gemeinnützigen Organisation, die in Dritte-Welt-Ländern Bauprojekte durchführt. Die Mitarbeiter des Scenic Art Department benutzten nur Farben, die wenige oder gar keine flüchtigen Kohlenstoffverbindungen enthielten, und brachten ihre leeren Farbeimer am Wochenende persönlich zur Sammelstelle für Sondermüll.

Das Craft Department und das Catering verwendeten nur Produkte aus lokalem Anbau und ersetzten Plastiktüten durch Stofftaschen. Das Essen am Set wurde in biologisch abbaubaren statt Styroporbehältern serviert, statt Papptellern und Plastikbesteck gab es Porzellan und Silberbesteck. Zu Produktionsbeginn schenkte Gale Anne Hurd jedem Crew-Mitglied einen Edelstahlbecher, um den Gebrauch von Plastik-Wasserflaschen und Styropor-Kaffeebecher zu vermeiden. Außerdem wurden an jedem Drehort und Set Altpapier-, Plastik-, Glas- und Dosen-Container aufgestellt.

Zu den weiteren Umweltschutzma�nahmen geh�rten:
- Verzicht auf Papier bzw. Verwendung von Altpapier
- Verwendung wiederaufladbarer Batterien in der Tonabteilung
- Biologisch abbaubare Seifen und Reinigungsmittel in Trailern und Produktionsb�ros
- Kompost- und Biotonnen in der Produktionsk�che, den Cateringzelten und Craft Trucks.

Gale Anne Hurd fasst zusammen: „Als Filmemacher haben wir eine Vorbildfunktion und die Verpflichtung, einen Film möglichst umweltverträglich zu produzieren. Die Schauspieler und die Crew von DER UNGLAUBLICHE HULK haben das sehr ernst genommen. Ich finde, es ist an der Zeit, dass das im Film- und TV-Geschäft Schule macht und die Regel wird.“

Am Ende der Produktion von DER UNGLAUBLICHE HULK sagte das Team Goodbye zu Dreharbeiten in den Bergen um halb vier morgens, dem Lärm der Propangas-Bomben, Männern in grünen Anzügen und natürlich dem Hulkinator.

Edward Norton alias Bruce Banner fasst zusammen, warum der gequälte Wissenschaftler und sein mächtiges Alter Ego nun schon jahrzehntelang Generationen fasziniert, und welche Rolle die TV-Serie mit Bill Bixby dabei spielt: „Der Grund, jede Woche einzuschalten, war, dass man hoffte, der arme Kerl würde endlich ein Gegenmittel finden und von einem besessenen Flüchtling wieder zu einem normalen Menschen werden. Dieser tragische, traurige Aspekt von Hulk macht den Unterschied.“

Dazu passt das Schlusswort des Hulk-Schöpfers Stan Lee: „Ich bin wirklich froh, dass Hulk immer noch so beliebt ist. Mein Dank gilt den vielen brillanten Autoren und Künstlern, die ihn am Leben erhalten haben, nachdem sich Jack und ich anderen Projekten zuwandten. Jetzt kommt dieser tolle Film und ich frage mich, wie viele Fortsetzungen wohl folgen? Ich darf es mir mit den Jungs bei Marvel jedenfalls nicht verscherzen, damit ich auch weiterhin meine Cameo-Auftritte bekomme.“




Internet: www.concorde-film.medianetworx.de


Für Sie entdeckt und zusammengestellt durch ©EPS-Schäffler / Schäffler

Textzusammenstellung: © Ermasch - Presse - Service, Schäffler
Fotos: © EPS-Schäffler, Concorde Filmverleih GmbH
Quelle: Concorde Filmverleih GmbH

Rückfragen bitte an eps-schaeffler(at)gmx.de

Alle Orts-, Zeit- und Preisangaben sind ohne Gewähr.
Bitte beachten Sie, dass sämtliche Photos und Texte dem Urheberrecht unterliegen
und nicht für Veröffentlichungen verwendet werden dürfen.
Mißbrauch wird daher strafrechtlich verfolgt.

Layout und Gestaltung:

EXIL-PREUSSE